Freizeit mit Diabetes managen – Projektbericht 11.12.2016

Erlebnisprojekt für Jugendliche und junge Erwachsene mit Diabetes mellitus Typ 1

13 Jugendliche und junge Erwachsene mit Diabetes, die Diabetesberaterinnen Ute Schümer und Hanna Kleine-Klatte (Projektleitung) und der Teamer Patrick Rottkamp verbrachten ein aktives Wochenende im Seminarhaus Rio Negro in Bad Salzuflen – Schötmar von Freitag, den 09.12. – Sonntag, den 11.12.2016.

Sie informierten sich über verschiedene Insulinpumpensysteme und Methoden zur kontinuirlichen Glucosemessung. Es wurde zusammen eingekauft, gekocht und das Essen berechnet. Möglichkeiten mit Mahlzeiten, Snacks und Getränken umzugehen, bei denen die Inhaltsstoffe nicht bekannt sind, wurden diskutiert. Gemeinsam mit dem Diabetologen Dr. Klinkert wurde über Auswirkungen von Alkohol, Nikotin und Drogen auf den Körper allgemein und den Blutzucker gesprochen. Dr. Klinkert sprach mit den jungen Menschen über die Forschung und Studien bei Diabetes mellitus.

Vor allem aber wurde die Teambildung und der Austausch untereinander durch die gemeinsame Zeit, das Kochen, den Spaziergang zum malerischen Weihnachtsmarkt in Bad Salzuflen gefördert. Besonders gut hat den Jugendlichen das Bogenschießen gefallen. 

Alle würden gern wieder an einem Workshop teilnehmen. Das Feedback war sehr positiv. Die Vielzahl der Informationen, die für Jugendliche mit Diabetes auf dem Weg zum Erwachsenen wichtig werden, konnten, eingebettet in die gemeinsamen Aktionen, vermittelt werden. 

Die Jugendlichen knüpften Kontakte, die über den Workshop hinaus verbinden. Bei anderen Freizeitaktivitäten sind sie mit ihrer Diabeteserkrankung in der Regel allein. Hier erlebten sie zwar unterschiedliche Therapiemaßnahmen und Einstellungen, waren aber ein Diabetiker unter allen.

Herford, 11.12.16

erstellt von: Hanna Kleine-Klatte

„Diabetes to go“ – Projektbericht 20.05.2016

Projekttitel

Diabetes to go – Expertenbefragung und Kartfahren

Wer war beteiligt?

Projektleitung: Hanna Kleine-Klatte Unterstützt von: Dr Klinkert, Dr. Hummel, Dr. Sas (Erwachsenen-Diabetologie), Alina Schröder (Studentin Ökotrophologie), Mitarbeiter Firma Medtronic Teilnehmer:  9 Jugendliche

Wo fand das Projekt statt?

Schulungsraum der Praxis, Kartbahn Werther

Wann, bzw. in welchem Zeitraum fand das Projekt statt?

Am 01.06.2016 von 16.00-19.30 Uhr

Was gehörte dazu?

Ablauf: Nachdem sich die Gruppe verschiedene Fragen zu den Themen Reise, Beruf, Führerschein, Auslandsaufenthalt und Wechsel in die Erwachsenen-Diabetologie überlegt hat, wurde im Anschluss gemeinsam mit Dr. Hummel und Dr. Sas (Erwachsenen-Diabetologen) in der Praxis darüber gesprochen und aufgeklärt. Vor Antritt der Fahrt auf der Kartbahn wurde gemeinsam der Blutzucker gemessen und sich auf die Fahrt vorbereitet. Alle Jugendlichen hatten die Möglichkeit so ihre Fahrtüchtigkeit zu erproben und hatten gemeinsam Spaß. In einer Pause konnten sich die Jugendlichen stärken und untereinander austauschen.

Wie wurde das Projekt beurteilt?

Den Jugendlichen hat der Workshop und die Organisation gut gefallen. Dank der Expertenbefragung konnten die Jugendlichen ihre Fragen zu den Themen Reise, Beruf, Auslandsaufenthalt und Führerschein mit Diabetes mellitus, sowie den Wechsel in die ErwachsenenDiabetologie klären. Das Highlight des Workshops war die anschließende Fahrt zur Kartbahn in Werther, bei der die Jugendlichen ihre Fahrtüchtigkeit ausprobieren konnten und eine Menge Spaß hatten. Allen hat der gemeinsame Tag sehr gut gefallen und sie würden sich freuen, solch einen Workshop wiederholen zu können. Als eine weitere Anregung für einen Workshop wurde ein gemeinsamer Tag an der Wasserski-Anlage genannt, sodass das Thema Sport und Diabetes fortgeführt werden könnte.

Herford, 20.05.16
erstellt von: Alina Schröder

Insulinwirkung und Kanutour – Projektbericht 20.05.2016

Projekttitel

Insulinwirkung und anschließende gemeinsame Kanutour Wofür spritzen Diabetiker Insulin? Wozu braucht man eine Basalrate?

Wer war beteiligt?

Projektleitung: Hanna Kleine-Klatte Unterstützt von: Franziska  Säger & Tim Westerwelle (Teamer und Schüler des Anna-SiemsenBerufskollegs), Alina Schröder (Studentin Ökotrophologie) Teilnehmer: 11 Jugendliche

Wo fand das Projekt statt?

Kreissporthalle (Hermannstraße 5, 32052 Herford), Anna-Siemsen-Berufskolleg

Wann, bzw. in welchem Zeitraum fand das Projekt statt?

Am 11.05.2016 von 16.00-19.30 Uhr

Was gehörte dazu?

Ablauf: Der Gruppe stand ein Schulungs-/Besprechungsraum der Kreissporthalle zur Verfügung, in der das Thema der Insulinwirkung besprochen wurde. Hierbei wurde erklärt, welche wichtige Aufgabe das Insulin im Körper eines Diabetikers (Typ-1) übernimmt und was der Unterschied zu stoffwechselgesunden Menschen und Typ-2 Diabetikern ist. Anschließend wurde gemeinsam der Blutzucker gemessen und reihum besprochen, wie sich jeder auf die sportliche Aktivität vorbereitet. Im Anschluss fand eine Kanutour auf der Aa statt. Während der Kanutour hat die Gruppe ein Picknick am Ufer gemacht und sich für die „Rückfahrt“ gestärkt.

Wie wurde das Projekt beurteilt?

Den Jugendlichen hat der Workshop gut gefallen. Leider gab es ein kleines Missverständnis wegen der Taschen, sodass die Jugendlichen erst nach etwas Wartezeit die Möglichkeit hatten in die Sporthalle zu kommen. Der Theorieteil zum Thema der Insulinwirkung ist verständlich erklärt worden, sodass es das Wissen vertiefte und erweiterte. Einheitlich stimmten die Teilnehmer zu, an solch eine Kanutour noch einmal teilzunehmen und äußerten den Wunsch einen längeren Zeitraum dafür einzuplanen.

Herford, 20.05.16
erstellt von: Alina Schröder

„Fast Food mal anders“ – Projektbericht 28.04.2016

Wer war beteiligt?

Projektleitung: Hanna Kleine-Klatte unterstützt von: Alina Schröder, Studentin Ökotrophologie

Wo fand das Projekt statt?

In der Lehrküche des Elisabeth-von-der-Pfalz-Berufskollegs Löhrstraße 2 32052 Herford

Wann, bzw. in welchem Zeitraum fand das Projekt statt?

27.04.2016 von 16.00-19.30 Uhr

Was gehörte dazu?

Ablauf: Für den Koch-Workshop wurden die Jugendlichen vorab in Kleingruppen aufgeteilt, sodass gemeinsam verschiedene Gerichte zubereitet werden konnten. Auf dem Speiseplan standen eine Gemüsecreme-Suppe, Gemüsebratlinge mit einer Joghurtsoße, Rindfleisch-Burger mit einer BBQSoße, Süßkartoffel-Wedges, verschiedene Dip-Varianten, ein Wildkräutersalat mit Grapefruit, sowie ein alkoholfreier Cocktail und selbstgebackene Nussecken, die zum Mitnehmen eingeplant waren. Dank guter Zusammenarbeit unter den Jugendlichen konnte am Ende eine gemeinsame Verkostung stattfinden. Hierbei wurde gemeinsam der Kohlenhydratanteil geschätzt und berechnet. Sowohl bei der Zubereitung, als auch bei der gemeinsamen Mahlzeit fand ein reger Austausch an Gesprächen statt.

Wie wurde das Projekt beurteilt?

Der Koch-Workshop wurde von den Jugendlichen als sehr gut bewertet. Alle hatten Spaß an der eigenen Zubereitung und dem Kochen der Gerichte und würden gerne noch einmal an einem KochWorkshop teilnehmen. Die Rezeptauswahl hat allen gut gefallen und geschmeckt. Es besteht der Wunsch für einen nächsten Koch-Workshop teenietypische Gerichte selbst zu zubereiten. Die Organisation hat allen Beteiligten sehr gut gefallen.

Herford, 28.04.16
erstellt von: Alina Schröder

„Rhythmus im Blut“ – Projektbericht 05.04.2016

Wer war beteiligt?

Projektleitung: Hanna Kleine-Klatte, Diabetesberaterin, Praxis Klinkert, Herford
weitere Beteiligte: Marlena Labuhn, Pädagogin
Joelle Ostmeier, Tanztrainerin, Tanzschule Wortmann
Tom Fronza, Musiker

Finanzielle Unterstützung:

Sparkasse Herford, Volksbank Stiftung

Wo fand das Projekt statt?

Jugendhof Vlotho, Oeynhauser Str. 1 in Vlotho

Wann, bzw. in welchem Zeitraum fand das Projekt statt?

von Freitag, dem 01.04.2016 um 12.00 Uhr bis Sonntag, 03.04.2016 16.00 Uhr

Was gehörte dazu?

Freitag:
Nach dem Mittagessen Spiele und Übungen zum Kennenlernen, Rhythmusübungen.
nach dem Abendessen Tanztraining (Joelle Ostmeier)
gemeinsamer Videoabend
Samstag:
Entwickeln und Einüben von Rhythmusszenen,
gemeinsam Blutzucker messen, Kohlenhydrate schätzen, Berechnen, Dokumentieren während der
Mahlzeiten, Umgang mit Unterzuckerungen, erweiterte Funktionen der jeweiligen Insulinpumpe,
Anpassung der Insulindosis
gemeinsamer Ausklang
Sonntag:
Nach dem Frühstück Didgeridoo-Workshop (Tom Fronza): Geschichte, Technik des Didgeridoos, Entspannung mit Didgerodoo, Ausprobieren mit Baurohren
Nach dem Mittagessen: Aufführung für Eltern und Geschwister, gemeinsames Kaffeetrinken.

Wie wurde das Projekt beurteilt?

Die Teilnehmer waren mit allen Teilen des Workshops sehr zufrieden.
Besonders gut gefallen hat ihnen der Cup-Song, das Tanzen, das Miteinander und die
Therapieanforderungen in der Gemeinschaft zu erledigen. Sie würden sehr gerne wieder einenWorkshop allgemein bzw. einen Rhythmusworkshop machen. Es gab keinerlei Probleme. DieUnterkunft und das Essen war gut. Die Organisation war reibungslos. Den Referenten hat es Spaßgemacht.
Auch die Eltern lobten die Aufführung der Jugendlichen sehr

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Welche „Folgen“ hatte das Projekt? Ziele erreicht?

Die Jugendlichen sind sehr schnell zu einem Team zusammen gewachsen, waren sehr kreativ undsind respektvoll, offen, hilfsbereit und harmonisch miteinander umgegeangen. Das gemeinsame „Kümmern“ um den Diabetes wurde als hilfreich und angenehm empfunden. Sie waren nach der Aufführung stolz auf ihre Leistung.
Alle Beteiligten hoffen auf weitere Workshops. Viele Ideen wurden gesammelt.

Herford, 05.04.16
erstellt von: Hanna Kleine-Klatte

Scannen statt stechen 2 – Projektbericht 15.04.2016

Wer war beteiligt?

Projektleitung: Hanna Kleine-Klatte
unterstützt von: Alina Schröder, Studentin Ökothrophologie
Teilnehmer: 6 Jugendliche und 9 Eltern

Wo fand das Projekt statt?

Im Schulungsraum der Praxis

Wann, bzw. in welchem Zeitraum fand das Projekt statt?

Am 13.04.2016 von 16.00 bis 19.30 Uhr

Was gehörte dazu?

Ablauf: Es wurde das Prinzip der kontinuirlichen Glukosemessung erklärt. Die Unterschiede der verschiedenen Systeme wurden beschrieben. Vor- und Nachteile wurden aufgezeigt. Teilnehmer die das FreestyleLibre System bereits getestet haben und anwenden, berichteten von ihren Erfahrungen.
Während die Eltern die o.g. Themen erarbeiteten, spielten die
Jugendlichen „Tabu“ (mit Diabetesbegriffen) und „Uno extreme“ (mit
Quizkarten zum Thema Diabetes ergänzt).

Wie wurde das Projekt beurteilt? Ziele erreicht?

Den Jugendlichen hat der Workshop gut gefallen. Durch das Spiel
kamen sie miteinander auch zum Thema Diabetes ins Gespräch.
Auch bei den Eltern fand ein reger Austausch zum Umgang mit dem
Diabetes statt.

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Herford, 15.04.16
erstellt von: Hanna Kleine-Klatte